Presse


Kölnische Rundschau, 01. Oktober 2017

Unsere Vermittlungshündin Pia kommt mit ihrem Herrchen Gordon zu tollen Zeitungsehren in der Kölnischen Rundschau. Ihren ganzen Artikel findet ihr >>>hier<<<.

Danke an Gordon für die tolle Arbeit mit Pia und die Hilfe, die für Tierisch Happy immer wieder leistet!

 


Wiesbadener Kurier, 28.12.2016


Rhein Neckar Zeitung, 16. September 2016


Nassauische Neue Presse, 23. Juli 2016

Bad Camberg/Neu-Anspach.

Gut, wenn man solch eine Familie und Freunde hat. Tanja Christmann freut sich. „Ohne diese Unterstützung würde das alles gar nicht gehen“, sagt die Vorsitzende von Tierisch happy. „Das“ ist ihre Arbeit im 2011 gegründeten Bad Camberger Tierschutzverein. Sozusagen der Zweitjob, der gewaltig fordert. Denn sie sorgt dafür, dass Katzen und Hunde ein neues Zuhause bekommen. Die meisten der Vierbeiner standen bisher nicht auf der Sonnenseite des Lebens und brauchen Menschen, die sie adoptieren (Adopten) und ihnen zeigen, dass es auch anders geht.

 

Wenn Christmanns Handy klingelt, könnte es eine Katzenmutter sein. Oder besser: Menschen, der die Katzenmutter aufgefallen sind. Vielleicht mit fünf Welpen, die in den nächsten Tagen „entsorgt“ werden sollen. Dann muss es schnell gehen, sagt Christmann. Mutter und Kinder holen. Vielleicht vorher noch kurz mit dem Besitzer verhandeln. Und dann zu einer Pflegestelle bringen, wo sie vorerst bleiben. Solange, bis sie vermittelbar sind.

 

Helfen, wo sie können

Und da ist schon die nächste Herausforderung, mit der die Vorsitzende zu kämpfen hat: Es gibt zu wenige solcher Pflegestellen. Doch zurück zur Familie: Die Eltern helfen, wo sie können, Schwester Nina war Gründungsmitglied und der Freund unterstützt sie ebenfalls. Beim Sommerfest in Neu-Anspach steht er am Grill. Familiär ist auch das der Überbegriff, unter dem sowohl das Fest als auch der Verein steht.

 

Denn nicht nur die Tiere sollen tierisch happy werden, sondern auch die Menschen. Und das scheint zu gelingen, wenn man in die leuchtenden Augen schaut, die eine Besucherin bekommt, wenn sie von ihren drei Rackern erzählt. Bibi, Horst und Klaus, alle fünf Monate alt, halten die Familie aus der Nähe von Kaiserslautern auf Trab, und zwar im besten Sinne. „Da ist immer Action. Wir brauchen kein Fernsehen mehr“, lacht die Frau.

 

Sie hatte die drei Kätzchen kürzlich adoptiert und kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Sinja Neubauer hat zwei Katzen über den Verein und ist extra zum Fest von Nürnberg angereist. Weil der direkte Kontakt doch der beste ist, sagt sie. Und ein paar nützliche Tipps gibt’s obendrein. Vom Vorstand oder anderen „Adopten“ aus ganz Deutschland, die auf dem Platz des Schäferhundevereins in Neu-Anspach mitfeiern. Tipps gibt es auch an den Ständen der Partnervereine. Und eine sehenswerte Vorführung der Agility-Gruppe des Schäferhundevereins. Hunde, die über Hindernisse springen und durch Röhren krabbeln. Und die einen Riesenspaß dabei haben.

 

Apropos Hunde. Die vermittelt „Tierisch happy“ selbstverständlich auch. Alle, außer Kampfhunde. Dafür braucht es in Deutschland eine besondere Genehmigung. Die hat der Verein zwar nicht, aber ansonsten sind die Mitglieder sachkundig nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes. Acht aktive Mitglieder gehen der Vorsitzenden zur Hand. Ansonsten bestehen Vernetzungen zu vielen anderen Tierschutzvereinen in Deutschland und im Ausland.

 

Virtuelle Tierklappe

Ein ganz besonderes Feld ist die Arbeit in Spanien, Portugal und Rumänien. Vor allem in Spanien, wo der Umgang mit Tieren ein „besonderer“ ist, findet jedes Jahr eine Kastrations-Woche statt. Die Tierärztin schafft in dieser Zeit etwa 400 Katzen und Hunde, berichtet Tanja Christmann. Die Aktion findet jeweils in zwei verschiedenen Städten und nach Absprache mit den dortigen Tierschützern statt. Hunde aus den drei Ländern vermittelt der Verein ebenfalls. Aus Spanien zudem auch Katzen.

 

Eine weitere Besonderheit ist die virtuelle Tierklappe. Sie funktioniert ähnlich der Babyklappe. Mit dem Unterschied: Die Tierhalter müssen sich zu erkennen geben. Anders geht es nicht, denn zu den Abgabetieren brauche der Verein auch die Papiere. Die Klappe wird bis zu 15 Mal pro Jahr für Hunde und zwischen 30 und 40 Mal pro Jahr für Katzen in Anspruch genommen.

 

Die Partnerschaften mit anderen Tierschützern in Deutschland funktioniere bestens. Konkurrenzdenken gebe es nicht. Warum auch? „Tierelend gibt es genug für alle“, ist die Vorsitzende sicher.


Camberger Anzeiger Anfang Dezember 2013


Bericht im Camberger Anzeiger: Eine tierisch gute Sache!

Quelle: Camberger Anzeiger, erschienen am 12.04.2012


Queens United Magazine: Nina im Auftrag einer tierisch guten Sache :-)

Quelle: Queens United Magazine, erschienen im Mai 2011


Patrick Ochs kommt mit Hunde-Meute zu "Wölfen"

Von Christian Buchler
Mit einer Hunde-Meute kommt Patrick Ochs zu den "Wölfen". Den längst feststehenden Wechsel des Frankfurters bestätigte nun auch Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg. Ochs unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag.
Der Transfer ist eng mit der Person Felix Magath verknüpft. "Für mich war wichtig, wer Trainer ist", sagt der 27-Jährige bei der Vorstellung in der VW-Arena. Schon als Schalke-Coach stand Magath im Winter kurz vor der Verpflichtung des rechten Außenbahnspielers. Doch Eintracht Frankfurt verbot den Wechsel. Als Magath nach Wolfsburg wechselte, riss der Kontakt nicht ab. "Ich hatte gehofft, dass wieder ein Angebot von ihm kommt. Als es da war, musste ich keine fünf Minuten überlegen." Drei Millionen Euro Ablöse überwies der VfL an die Hessen.
Mit Kapitän Marcel Schäfer hat Ochs schon "ein paar Mal" telefoniert. Die beiden spielten in der Jugend gegeneinander. Sascha Riether und Patrick Helmes kennt er zudem aus der U21. Auch mit dem beim VfL in Ungnade gefallenen Diego machte er bereits Bekanntschaft. Der Brasilianer trat dem Neuzugang im Spiel in die Hacken, wurde nicht bestraft, aber dafür von Ochs hinterher als "kleiner Drecksack" beschimpft. "Auf dem Spielfeld regt man sich auf, dann ist es auch wieder gut", sagt Ochs zu dem Vorfall.
Seine erste Aufgabe in Wolfsburg besteht in der Suche nach einem Haus für sich, Freundin Nina und die vier Hunde des Paares. Ochs’ Lebensgefährtin ist eine engagierte Tierschützerin und Vorsitzende des Tierschutz-Vereins Aktion Tierisch Happy. Ihr Vierbeiner-Quartett stammt aus Spanien. Dort wäre es Elend oder gar Tod geweiht gewesen, wäre es nicht an die beiden Deutschen vermittelt worden.
"Ich will die Haussuche als Erstes klären, um dann noch ein, zwei Wochen Urlaub zu machen und mich anschließend auf die Vorbereitung konzentrieren zu können", erklärt Ochs. Und Magath meint: "So stelle ich mir einen Profi vor."

 

Quelle: www.newsclick.de , erschienen am 20.05.2011


27. April 2011  | Von Sabrina Kolb

 

Fink und Ochs sind „tierisch happy“

Tierschutz: Kellerranch in Weiterstadt stellt ihre Arbeit beim Osterfest vor – Nur die Jacob Sisters und ihre Pudel fehlen.

 


Streicheln und Spielen: Beim Fest auf der Weiterstädter Kellerranch konnten die großen und kleinen Besucher hautnah Kontakt mit den Schützlingen des Tierhilfevereins aufnehmen. Foto: Karl-Heinz Bärtl


Karlheinz Keller war am Ostermontag schwer im Stress – und fand es großartig. Bereits mittags waren rund 600 Gäste zum jährlichen Osterfest seiner Kellerranch gekommen, bis zum Abend, so schätzte er, würden sie die Tausender-Marke geknackt haben. Als engagierter Gastgeber ließ er es sich nicht nehmen, viele Besucher persönlich über seinen Hof zu führen und ihnen die rund 300 dort lebenden Tiere zu zeigen.
„Seit heute morgen um fünf Uhr bin ich auf den Beinen und organisiere die letzten Dinge“, sagte Karlheinz Keller, „Leider müssen heute Ponyreiten und Kutschfahrten ausfallen, weil unsere Pferde die sogenannten Pferde-Mumps haben und wir sie deshalb unter Quarantäne gestellt haben.“ Zwar sei die Krankheit für Menschen unbedenklich, könne aber durch Streicheln auf andere Pferde übertragen werden. Das gelte es zu vermeiden. Eine weitere Änderung in letzter Minute sei das krankheitsbedingte Ausfallen der Jacob Sisters gewesen. „Schade, die hätten mit ihren Pudeln gut hier rein gepasst.“
Auf prominente Unterstützung musste das Fest trotzdem nicht verzichten. Die beiden Fußballspieler Michael Fink (Borussia VfL 1900 Mönchengladbach) und Patrick Ochs (Eintracht Frankfurt) kamen zur Autogrammstunde und zum Torwandschießen vorbei. „Bei mir hat es Klick gemacht, als ich während eines Mallorca-Urlaubes die dortigen Zustände und das Elend der Tiere gesehen habe. Ab da wollte ich mich für den Tierschutz engagieren, und das hier ist eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, was man alles mache kann. Ich gebe meine Hunde immer bei der Kellerranch ab, wenn ich länger unterwegs bin“, sagte Michael Fink.

Patrick Ochs ist nach diesem gemeinsamen Urlaub sogar Gründungsmitglied der „Aktion tierisch happy“ geworden, die mit einem eigenen Stand über ihr Engagement informierten. „Wir kümmern uns um die Vermittlung von heimatlosen und misshandelten Tieren im In- und Ausland. Für Deutschland haben wir unter anderem eine virtuelle Tierklappe eingerichtet, mit der wir auch anonyme Hilfe bei der Tiervermittlung anbieten. Wir hoffen, den Tieren so im schlimmsten Fall das nächtliche Aussetzen zu ersparen“, erklärte die Vorsitzende Nina Christmann.
„Mit dem Fest wollen wir den Leuten vor allem unsere Arbeit und unsere Probleme vorstellen. Jetzt, wo wir die Genehmigung für ein Hunde- und Katzentierheim haben, brauchen wir mehr Spenden als zuvor, um das finanzieren zu können“, erläutert Karlheinz Keller. Daher finde er die ehrenamtliche Unterstützung der beiden Fußballspieler und der Schlagersänger Lena-Marie Engel, Carla-Anita und des Duos Nicefield wichtig, die jeweils ihre aktuellen Hits vorstellten und für Tierschutz warben.
Weitere Programmpunkte waren Ostereiersuchen, Eierlauf für die Kinder und Torwandschießen mit den beiden Fußballstars. Auch die Tiere hatten offenbar genug Unterhaltung und drückten sich die Nasen an den Gitterstäben platt.

 

Quelle: www.echo-online.de , erschienen am 27.04.2011