Happy Cats berichten :-)

In dieser Kategorie berichten unsere ehemaligen Schützlinge und deren Besitzer über ihr neues Leben. Wir freuen uns über jeden Einzelnen Beitrag :-).


Happy Meow Year von Crazy alias Grey

Grey – genannt Crazy – wünscht ein tierisch happy new Year

Eine ganze Weile ist vergangen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – und viel ist passiert, seit dem ich mein neues zu Hause bezogen habe.

Im Januar 2017 kam ich aus Spanien und hier in Deutschland war es sehr kalt und ich sah ich das erste Mal Schnee. Da ich eine wilde Lady war, habe ich erstmal meinen Adoptiveltern beibringen müssen, dass ich ja überhaupt keinen Haushalt und die damit verbundenen Geräusche von einer Spülmaschine, Fernseher etc. kenne. Dunkelheit war mein größter Feind, und meine Adoptiveltern waren mir auch nicht geheuer.

Nach einer erfolgreich behandelten Ohrenentzündung und viel Pflege und Geduld meiner Adoptiveltern habe ich ein bisschen Vertrauen aufbauen können. Die Dosenöffner haben mich dann schließlich umbenannt, da ich eine ganz schöne zickige Diva sein kann. Ich werde nun Crazy genannt. Gefällt mir gut. Meine Verehrer halte ich mir auch vom Leib, die sind nämlich nicht so schnell wie ich. Wenn ich Lust habe, beschnuppern wir uns, und wenn ich gut drauf bin, dann jagen wir uns.

Dann haben meine Dosenöffner mir immer wieder mit viel Verständnis zu verstehen gegeben, dass ich keine Angst haben muss. Die fremden Dosenöffner lasse ich nicht an mich ran, die können was erleben, wenn sie mich streicheln wollen. Tja, bin halt nur bei meinen „Eltern“ lieb.

Im Juli hatte ich meinen „Eltern“ einen schönen Schrecken eingejagt. Ich war für 18 Stunden verschwunden. Als ich erschöpft wieder zu Hause ankam, waren die Beiden überglücklich. Ich hatte ja nicht gewusst, wie toll das hier so ist. Seit dem Zeitpunkt mag ich meine „Eltern“ so doll, dass ich viel schnurre und sogar mir den Bauch kraulen lasse, aber nur kurz.

Jetzt haben wir ein Ritual. Ich gehe mit meinen „Eltern“, oder auch umgekehrt, spazieren. Es macht so viel Spass. Es gibt ein Wettrennen und die Krönung ist, wenn ich mich verstecke. Kommen sie in meine Nähe renne ich blitzartig an ihnen vorbei. Ich wusste gar nicht, dass ich es so gut haben würde.

Bis auf:

diese schwarze Katze. Die wohnt mit drei weiteren Katern schräg gegenüber. Die Kater sind nicht der Rede wert, aber die Katze, die ist mir ein Dorn im Auge. Wie gut, dass diese Katze den eingezäunten Garten nicht verlassen kann. Manchmal schleiche ich mich in ihre Nähe und ärgere sie, indem ich mich demonstrativ vor ihren Auge hinlege und putze. Das macht sie wild. Einmal war ich zu nah am Zaun, da hat sie mich mit Ihrer Pfote fast erwischt. Ich kann sie sogar von den Zimmern beobachten, das kann sie nicht. Ach, wie gut habe ich es. Schnurr, schnurr…

Eure Crazy